© Joseph Krpelan

I-OBJECT

You don’t need to want me.

TANZTHEATER
60 MIN

FÜR ALLE
AB 14

URAUFFÜHRUNG
2021

DSCHUNGEL WIEN
TOUR BEL & NLD

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Mädchen, die kurze Röcke tragen, wollen Typen aufreißen. Jungs wollen immer nur das eine. Mädchen, die sich schminken, haben Komplexe. Jungs haben Muskeln und Mädchen Probleme, aber keine damit, zu weinen.

Es sind diese Bilder, die durch Medien entstehen – auch durch pornografische. Denn vor allem in der klassischen Pornografie sind die Geschlechterrollen klar definiert. Und es gibt sie – die Mädchen, die nur Blümchensex wollen, die Jungs, die laut davon tönen, wen sie zuletzt aufgerissen haben. Aber vielleicht sind die Jungs, die sich nach Zärtlichkeit und Nähe sehnen, nur leise. Vielleicht hört man die Mädchen nicht, die sich schminken, weil sie sich damit gut fühlen. In dem Hin und Her zwischen der eigenen Sexualität und Youporn, Realität vs. Instagram, verlernen wir, das wirkliche Leben zu feiern – einzigartige Körper, einzigartige Wünsche, einzigartige Vorlieben.

Mit »I-object« enttarnen wir Rollenbilder und führen vor Augen, dass Pornos kein Abbild der Realität sind – und keines unserer Gefühle in eine Schublade passen muss. Denn gefallen musst du dir am Ende nur selbst!

CAST & CREW

Konzept: Anna-Luise Braune, Steffi Jöris, Charlotte Goesaert | Regie, Choreografie: Steffi Jöris, Charlotte Goesaert | Text: Charlotte Goesaert | Sprachcoach: Michael Pöllmann | Dramaturgie: Cornelia Voglmayr | Kostüme: Wim Muyllaert | Live Musik, Komposition: Petra Schrenzer, Aurora Hackl Timón | Musikalische Leitung: Patrick Dunst | Licht design: Christopher Corsmann, Jana Resetarits | Produktion: Steffi Jöris | Choreografische Mitarbeit & Tanz: Dennis Alexander Schmitz/Rino Indiono

© Joseph Krpelan
© Joseph Krpelan
© Joseph Krpelan
© Joseph Krpelan
© Joseph Krpelan
© Joseph Krpelan

DANK AN

Dschungel Wien, Felix Farberger, Raphael Zawia, Joseph Krpelan – derknopfdruecker.com, Nina Rossmann, Rino Indiono, Jannik Rieß, Maartje Pasman, Sebastian Tschugmell, Heini Staudinger, Klara Rabl, Lino Eckenstein, Saveria Frühmann, Parmida Pourkarami, Hannes Röbisch, Mirza Kebo, Marie Goesaert, Sabur Simbananiye, Christo Novak, Jürgen Hackl, filmzeug.at, Miriam Kandel, Flynn Wiesenberger

PRESSESTIMMEN

»Gerade mit diesen digitalen Kamera-„Spielchen“ wird die Live-musikalische Tanz-Performance Reflexionen bei der Generation Insta anstoßen, Inszenierungen für die Handy-Kamera vielleicht hinterfragen – nicht durch belehrendes Gebrabbel, sondern durch sinnliche Erfahrung auf der Theatertribüne.«

Heinz Wagner, kurier.at/kiku
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»Verhandelt und auseinanderdividiert werden in der Produktion des Vereins Körperverstand (Steffi Jöris und Anna-Luise Braune) die mit stereotypen Vorstellungen verknüpften Geschlechterattribute: Mädchen weinen, Buben nicht. Buben haben Muskeln, Mädchen nicht, schminken sich aber, Buben brauchen keine Zärtlichkeit, Mädchen stehen auf Blümchensex.«

derstandard.at
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»Wunderbarerweise wirft die Performance mehr Fragen auf, als sie beantwortet – vielleicht auch für jede*n andere. Eine klare Ansage macht sie jedoch am Ende schon: My body is not your playground. Ich bestimme selbst über meinen Körper. Du hast hier nichts zu melden. Die Kampfansage am Ende ist klar, mutig und selbstbewusst, und nicht nur für 14-Jährige relevant.«

Tara Luger, dschungelwien.wordpress.com
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